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Via Ferrata Gianni Aglio & Ferrata alla Tofana di Mezzo

Tofana di Mezzo, 3244 m
Ampezzaner Dolomiten

  • Technische Schwierigkeit am Klettersteig: sehr schwierig
  • Gesamtbewertung der Tour: komplexe Route
  • Detailstrecken am Klettersteig: 45 % Stahlseil, 5 % Leitern, 20 % exponierter Pfad, 30 % Steig
  • Zeit insgesamt: ca. 3 ½ Stunden
  • Aufstieg: 780 Hm
  • Abstieg: 50 Hm (Gipfel – Bergstation Seilbahn, ca. 10 Minuten)
  • Zustiegszeit: ca. 1 ¼ Stunden
  • Zeit am Klettersteig: ca. 2 Stunden – 380 Hm
  • Abstiegszeit: Abfahrt mit der Seilbahn nach Cortina
  • Ausrichtung: Süd
  • Kartenmaterial: TABACCO, Blatt 03, Cortina d’Ampezzo

Schwierigkeit und allgemeine Informationen:
Wer lange, alpine Aufstiege liebt, ist hier zu Hause! Hier findet der Bergsteiger ein Gemisch von schwierigen, äußerst exponierten Stellen, vom Gehgelände bis hin zur verbauten Berglandschaft so ziemlich alles, was er sich wünschen kann! Bei Neuschnee und Nebel ist die Orientierung zum Teil sehr schwierig! Im Frühsommer kann man oft noch auf Altschnee treffen; die Mitnahme eines Eispickels ist anzuraten.

Anfahrt und Ausgangspunkt:
Nach Cortina d’Ampezzo und zur Talstation der Seilbahn „Freccia nel Cielo“ im Bereich des Eisstadions (Ortsteil Nord). Auffahrt mit der Seilbahn bis zur Station Ra Valles (2470 m).

Zustieg:
Von der Station (Hinweise) folgt man dem rot-weiß markierten Steig bis zur Abzweigung des Sentiero Olivieri. Weiter in gleicher Richtung, bis man die Abzweigung zur Punta Anna erreicht (Hinweis). Auf einem Steig rechts (Hinweis Cima) über den Geröllhang (rote Punkte) zum Grat und weiter zur ersten Leiter. Alternative Zustiege: Die Ferrata Gianni Aglio und der Weiterweg zur Tofana di Mezzo können sowohl in Verbindung mit der Ferrata Giuseppe Olivieri (Route Nr. 23) oder mit dem Sentiero Giuseppe Olivieri (Route Nr. 24) begangen werden. Daraus ergibt sich eine sehr lange, schwierige und ernste Bergfahrt!

Routen-Info:
Langer Anstieg, der von sehr interessant bis eher langweilig alles bietet. Zwei sehr schwierige, exponierte Stellen, die sehr viel Armkraft erfordern, dann wieder Gehgelände inmitten einer Geisterwelt von alten Lawinenverbauungen. Sehr alpiner Anstieg, der bei Neu- oder Restschnee in Windeseile an Schwierigkeit zulegt! Trittsicherheit und solide alpine Erfahrung im Hochgebirge sind hier unabdingbar!

Hinweis:
Nach der luftigen Querung am Torre Gianni Aglio und einem einfachen Intermezzo folgt ein steiler, gesicherter Abstieg in die Scharte am Fuße des Südostgrates (Bus de Tofana). Von dieser Scharte kann bei guten Verhältnissen (keine Schnee- oder Eisaufl age!) entweder nach links zum Rifugio Giussani oder nach rechts (Skilifte) zur Station Ra Valles abgestiegen werden (mehr oder weniger weglos). Der Weiterweg (Ferrata alla Tofana di Mezzo) zur Tofana di Mezzo ist in der Scharte rot markiert (Punkte – Richtung Lawinenverbauung). Am Anfang kurz Stahlseil, dann deutliche Steigspur.

Charakteristik und technische Details:
Streckenmäßig langer Klettersteig, der besonders im zweiten Teil sehr viel Gehgelände, zum Teil auch exponiert, aufweist. Die Stahlseile sind nicht immer im besten Zustand und oft gibt es lange Abstände zwischen den einzelnen Fixpunkten, wie z. B. an der schwierigen Stelle am Torre Gianni Aglio.

Abstieg:
Vom Gipfel über den eingezäunten Weg hinunter zur Bergstation (Restaurant – keine Übernachtungsmöglichkeit) der Seilbahn „Freccia nel cielo“.

 

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