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Ein Weihnachtsmärchen aus den Bergen

Das Verlorene Schaf

Auch wir Menschen irren oft durch das Leben, wie das Schaf „Liesel“ in dieser Geschichte. Vertraut der Mensch aber seinen Stärken, wird er von der Seele reichlich belohnt.

Die beiden Brüder Hans und Eduard waren unterwegs, ihren Freund Lorenz und dessen Hof zu besuchen um den neuen Wein zu kosten, und gemeinsam das Jahr in weihnachtlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Burschen kommt , mit die Liesel eines unserer Schafe ist vom Hund vertrieben worden und in den Wald geflüchtet. Meine Kinder sind ganz außer sich. Wir müssen das Schaf suchen, empfing Lorenz seine Freunde etwas erregt. Sie stiegen ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen sogleich den steilen und verschneiten Waldhang hinunter. „Pamperle, Pamperle , zezeeeeee!“ schrie Lorenz immerfort, während ihn die beiden Brüder durch eben diese Rufe nachahmten.
„Jakob hast du ein herumirrendes Schaf gesehen? Es ist uns nämlich davongelaufen“, erkundigte sich Lorenz bei einem Jäger, der gerade eine Futterkrippe für das Wild mit Heu füllte. „Nein, versucht es doch mal oberhalb eures Hofes. Die Schafe treibt es eher hinauf auf den Berg als hinunter ins Tal“.
Aber auch die Suche auf der Bergseite war vergebens. Die Kinder rannten ihrem Vater entgegen, der mit den Brüdern nach drei Stunden erschöpft nach Hause zurückkehrte. Pappi, Pappi, hast du die Liesel denn nicht gefunden“, heulten die Kinder los und zerrten bittend an seinen Kleidern.
In diesem Augenblick löste sich ein feiner grauer Schleier vor den Augen des Vaters und der Ausflug und die Suche nach dem verlorenen Schaf stand plötzlich in einem ganz anderen Licht da. „Doch Kinder, wir haben die Liesel gefunden. Heute Abend bevor ihr zu Bett geht, werdet ihr sie wiedersehen“. Lorenz sprach ganz ruhig, auch wenn er den etwas unverständlichen Blick seiner zwei Freunde auf sich gerichtet sah. „Wirklich Pappi!? Wo ist Liesel, ist sie unten im Wald oder wieder im Stall? Und geht es ihr gut?
„Ja Kinder, der Liesel geht es gut“ Seine Worte klangen wie beruhigende Musik, die wie eine leise Symphonie aus Hoffnung und Sicherheit klang. „Oh ja, dann ist ja gut Pappi“. Und die Kinder liefen zurück und erzählten die frohe Kunde der Mutter.
Nachdem die drei Suchenden freundlich von der Hüterin des Hofes mit warmen Tee aufgenommen wurden, führte Lorenz die beiden Brüder durch den Hof.
Der Stall hatte den Anblick einer Krippe, niedlich kleine, nicht größer als eine Schlafzimmer, mit einem Rundbogen, von einem deftig- süßlichen Stallgeruch beseelt. Gleich links am Eingang schnupperte ein kleiner Hase an einer Karotte, daneben wiederkaute ganz gemächlich eine Kuh, welche die Männer mit einem erstaunten, großäugigen Blick fragend musterte, dahinter mähten die zwei verbliebenen Schafe, die auf die Liesel zu warten schienen.
Im Nebenraum befand sich eine Werkstätte mit Schreiner-Werkzeugen und dahinter ein Weinkeller, in welchem der Wein lagerte.
„Ja Freunde, den Neuen werden wir dann gleich mal kosten. Er enthält drei Rebsorten“ erklärte Lorenz, während Hans auf die ebenso im Keller lagernden Äpfel zeigte. „Darf ich mal!“
„Ja Natürlich, die Stoanpeppelen sind zwar klein aber ganz süß…“ „… und schmecken vorzüglich“ strahlte Eduard, während er schmatzend das Aroma des ersten Bisses auskostete.
Als man nach der Bekundung des lieblichen Hofes zur Marende in der bäuerlichen Küche beisammensaß, kosteten die Freunde den neuen Wein und aßen hartes Brot mit Butteraufstrich und Nüssen. Als Nachtisch wurde hausgemachtes Weihnachtsgebäck und heißer Glühwein aufgetischt.
 
 
„ So Kinder“, sprach Lorenz bei schon sternenklarer Nacht zu seinen hoffnungsvoll wartenden Kindern . „ jetzt bringe ich euch zur Liesel“.
Er führte uns alle in die urig-getäfelte, mit einem Christbaum und einer Krippe ausgeschmückte Bauernstube. Behutsam nahm er seine beiden Kinder bei der Hand. Gemeinsam bückten sie sich langsam zur Krippe herab. „Kinder, schaut auf diesen Stall: das ist die Heilige Maria und der Joseph und die vielen Hirten, die das kleine Jesuskindlein behüten“. Dann zeigte er auf ein Schaf, das dicht neben der Futterkrippe stand:
„Und das ist die Liesel, die mit den anderen Schafen auf das kleine Kindlein aufpasst“.
„ Ja, aber Pappi, kommt die Liesel dann nicht mehr zu uns zurück?“ „Sobald das Kindlein größer ist und nicht mehr auf den Schutz unserer Liesel angewiesen ist, wird sie zu uns zurückkommen“.
Wenn man dem Leben vertraut und das Verschwinden des Schafes als Teil des Lebens annimmt, wird der Mensch von der Seele reichlich belohnt. Das war heute so. Ganz plötzlich, als die Kinder verzweifelt drauflosheulten wurde ich beschenkt mit der Eingebung des verlorenen Schafes in einer behüteten Krippe. Damit konnte ich meine Kinder trösten, die jetzt in Frieden vom Christkind träumen dürfen.
„Und den Fluß des Lebens zu verstehen ist sehr schön und sehr tröstlich zugleich“ flüsterte Lorenz den beiden Brüdern zu.

Fröhliche Weihnacht wünscht Familie Lanzinger mit Mitarbeitern.
 
 
 

 
 
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