Oktoberfeeling
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vom 02.10. bis 24.10.10
ab 570 € 
  
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Auf den Paternkofel, 2774 m

Ein Klettergipfel für jedermann?
Ausgangspunkt: Rifugio Auronzo ( 2.320 m ) am Endpunkt der „Drei-Zinnen-Straße“, 8 km von Misurina. Riesenparkplatz

Bahn/Bus: Im Sommer Busverbindung Misurina – Riflugio Auronzo .

Gehzeit: Zustieg 1 ¾ Std., „De Luca-Innerkofler-Steig“ 1 ½ Std., Abstieg 1 ½ Std. ; gesamt ca. 4 ¾ Std.

Charakter: Mäßig schwieriger Klettersteig, viel begangen. Nur für Bergerfahrene mit entsprechender Ausrüstung (Klettergurt, Ferrata-Set, Helm), für die Galleria Paterna ist eine Lampe notwendig.

Einkehr: Rifugio Lavaredo(Mitte Juni bis Ende September); Drei-Zinnen-Hütte ( 20.Juni bis Ende September).

Karte: KOMPASS Nr. 625 Wanderführer 992

Mit einem Namen ist die Geschichte des Paternkofels ( 2.744 m) untrennbar verbunden: Sepp Innerkofler aus der legendären Sextner Bergführerdynastie. Er fiel während des Ersten Weltkriegs ( 1915 ) bei dem wagemutigen ( und sinnlosen? ) Versuch, den von italienischen Alpini besetzten Gipfel fast im Alleingang zu stürmen. Längst herrscht wieder Friede über den Bergen, und wer sich heute zum Paternkofel aufmacht, hat gewiss nur friedliche Absichten. Erleichtert wird die Gipfeltour durch den „De Luca-Innerkofler-Steig“, eine Via ferrata, die ehemaligen Kriegssteigen folgt, herauf von der Drei-Zinnen-Hütte durch einen finsteren Stollen führt und schließlich von der Gamsscharte aus den Gipfel ansteuert. Ein packendes Erlebnis für Bergerfahrene, die schwindelfrei sind – und die richtige Ausrüstung dabei haben: Klettersteigset und Helm!
Ausgangspunkt der Gipfeltour ist das Rifugio Auronzo ( 2.320 m) am Ende der „Drei-Zinnen-Straße“; für den Zustieg hat man die Wahl zwischen dem südseitigen Weg über den Paternsattel ( 2.454 m) und dem Steiglein, das nördlich der Drei Zinnen die Lange Alm quert. Beide Routen treffen wenig unterhalb der Drei-Zinnen-Hütte ( 2.454 m) zusammen. Hier weist ein Schild zum „De-Luca-Innerkofler-Steig“. In wenigen Minuten ist der Eingang zur „Galleria Paterna“ erreicht. Der ursprünglich rund 600 Meter lange Stollen führt im Bergesinneren aufwärts; Schießscharten und ein paar Gucklöcher spenden gelegentlich ein wenig Licht. Man verlässt das feuchte Loch schließlich zur Nordostflanke des Paternkofls. Drahtseile erleichtern den Anstieg auf ein Band, das in die nordseitige Rinne unter der Gamsscharte ( ca. 2.650 m) leitet ( hier oft Schneereste ). Aus der Scharte, kurz etwas ansteigend, rechts zu einer Felswand, die an soliden Sicherungen durchstiegen wird ( Vorsicht Steinschlag! ) . Zuletzt auf ausgetretener Spur über den Schrofenhang zum Gipfel des Paternkofls ( 2.744 m) mit faszinierender Rundschau.
Zurück bis knapp unter die Gamsscharte, dann rechts haltend hinunter ins Passportenkar. Die Passportenscharte vermittelt den Überstieg auf die Westseite des Grates, ein alter Kriegssteig leitet flach durch die Sockelfelsen. Beim Paternsattel ( 2.454 m) reiht man sich ein in den bunten Tatzelwurm und wandert mit ihm zurück zum Rifugio Auronzo.

Auf den Paternkofel, 2774 m
Auf den Paternkofel, 2774 m




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